Die Theattelner
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Oktober/November 2010
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„Lord Arthur Saviles
Verbrechen“
Theattelner beenden
ihre achte Spielsaison!
Eine zauberhafte Kulisse - die mit
viel liebe zum Detail gestaltet wurde - und vor alle
die große schauspielerische Leistung der Darsteller, die
text- und pointensicher
in eleganter Garderobe des 1900 Jahrhunderts brillierten, sorgte
für Faszination beim
Publikum in der herrlich hergerichteten Altenauhalle.
Nach vier ausverkauften Abenden
haben sich die „Theattelner“ den Schlussapplaus und viel Lob
redlich verdient.Mit dem in
Deutschland selten gespielten Stück „Lord Arthur Saviles
Verbrechen“ nach Oskar Wilde spielte sich die stark auftrumpfende
Schauspieltruppe, unter der bewährten Regie von Christel
Bauer und ihrer Assistentin Monika Husemann, in die Herzen der
Zuschauer.

“Die Auswahl des Stückes
war uns nicht leicht gefallen, aber wir haben eine glückliche
Hand bewiesen“ so die Regisseurin.
Das dankbare Publikum erlebte eine Kriminalkomödie, bei
der ausnahmslos alle Rollen treffend besetzt waren.
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Angefangen mit
Lord Arthur Savile,
dem reichen aber nicht besonders intelligenten Adligen,
der sich aufgrund einer Wahrsagung bemühte einen
Mord
zu begehen, diese Aufgabe aber im Grunde seinem
ergebenen Butler Baines überlässt.
Es war ein Vergnügen
Gerd Bauer und Stephan Buchmann
in ihrem Spiel zu folgen, da es scheinbar mühelos,
aber immer akzentuiert und mit viel englischem Humor
und Wortwitz daherkam. |
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Wie
ein alter Hase fügte sich auch
der Debütant Manuel Drake,
als skuriller Anarchist Friedrich Winkelkopf
nahtlos in das professionelle Ensemble ein.
Margit Kanne
glänzte nicht nur optisch
als Lord Arthur Saviles
Verlobte Sibyll Merton. |
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Irmgard Keuter, in der Rolle
der
Lady Julia Merton,
gab sehr überzeugend die skeptische
und resolute Schwiegermutter in spe.
Doris Drake als vornehme
Lady Margret Windermere,
und Mechtild Wulff als schrullige,
aber liebenswerte Lady Clementina Beauchamp wussten
in ihren Rollen als vermeintliche
Mordopfer sehr zu überzeugen.
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Und auch
Jochen Becker
( die unvergesessene Leiche aus „Außer Kontrolle“)
bewies sein schauspielerisches Talent als Handliniendeuter
sprich Chiromantist. |
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Nicht nur, aber auch durch
seine stattliche Erscheinung
und viel Gestik und Mimik empfahl sich
Herbert Schopohl als Dekan von Paddington.
Ute Müller in der Rolle
des Stubenmädchens Nellie
heiratete zum guten Schluss
und zur Freude des Publikums noch den Butler Baines
.
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Für das aufwendige
und sehr gelungene Bühnenbild mit Kamin und Schiebetüren
zeichneten sich
Hubert Niggemeier, Josef Keuter, Willi Kanne, Frank Huseman,
sowie Andrea Wierzcula verantwortlich.

Für den reibunglosen
Ablauf der Technik sorgten Walter Müller, Florian Drake
und Markus Wicker.
Die Friseurin und Maskenbildnerin Beate Ernst wurde zurecht
mit einem Extralob bedacht.
Renate Simon und Monika Schopohl hatten mit ihren Helfern die
Altenauhalle wieder einmal gekonnt in einen Theatersaal mit
außergewöhnlichem Ambiente verwandelt, und die Zuschauer
verweilten noch lange im Gepräch mit den Darstellern.
Nach dieser großartigen Ensembleleistung darf man gespannt
sein,
auf das, was uns die „Theattelner“ in Zukunft noch präsentieren
(Text: Stephan
Buchmann)
Die Personen und ihre Darsteller: |
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| Lord Arthur Savile |
Stephan Buchmann
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| Butler Baines |
Gerd Bauer |
| Lady Julia Merton |
Irmgard Keuter |
| Sibyll Merton |
Margit Kanne |
| Lady Margret Windermere |
Doris Drake |
| Lady Clementina
Beauchamp |
Mechtild Wulff |
| Podgers, Chiromantist |
Jochen Becker |
| Dekan von Paddington |
Herbert Schopohl |
| Friedrich Winkelkopf |
Manuel Drake,
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| Nellie, Stubenmädchen |
Ute Müller |
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| Regie |
Christel Bauer und Monika Husemann |
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Die
Idee eine Theatergruppe zu gründen entstand beim Maifest 1996.
Mit der Aufführung des Dramas "Die letzte
Hexe" wollte man zu den Feiern im kommenden historischen
Jahr (Oktober 1997) beitragen.
Nach und nach fanden sich die Darsteller zusammen und noch im November
1996 begannen die Proben.
Oktober 1997
"Die letzte Hexe" oder "Die Wiederaufnahme"

Ort des Schauspiels ist das Dorf Atteln um 1760. Gret, ein 15-jähriges
Mädchen, wird von der ganzen Gemeinde beschuldigt, eine Hexe zu sein.
Sie wird für die Dürre, den Tod ihrer Mutter und das Verschwinden des
kleinen Fränzchens verantwortlich gemacht.
Man beschuldigt sie der Zauberei, denn wer anders kann frisches Trinkwasser
oder Gold herbeizaubern, als eine Hexe.
Angeführt von dem Schäfer Meggers fordert die Menge die Hinrichtung
des Mädchens auf dem Scheiterhaufen, die dann auch zu Beginn des Stückes
vollzogen wird. Alle sind sich einig, daß die Hexe ihre gerechte Strafe
bekommen hat, selbst ihre Freundinnen Lise, Lene und Agnese. Nur Pfarrer
Brenken, der zum Zeitpunkt des Prozesses und der Hinrichtung nicht am
Ort war und sie somit nicht verhindern konnte, ist von ihrer Unschuld
überzeugt. Er fordert schließlich die Wiederaufnahme des Falles.
Das ganze Volk "spielt" im Hauptspiel die Szenen nach, die zur Verurteilung
Grets geführt haben, mit Meggers als Hauptankläger
und Brenken als Verteidiger. In einer Art Rückblende werden alle
Vorwürfe nach und nach entkräftet und am Ende steht Gret nicht als Hexe,
sondern als Heilige da.
Dieses Bühnenstück beruht auf wahren Vorgängen, wie es sie im Mittelalter
zur Zeit der Hexenverfolgung und Inquisition häufig gab
und die zur Verurteilung manches unschuldigen Menschen führten.
Im Oktober
1997 standen 27 (!) Darsteller auf der Bühne. Das war einmalig und
zeugt von dem großen Zusammenhalt der Attelner,
nicht zuletzt weil man in der Altenauhalle 4 mal vor ausverkauftem
Haus spielen konnte.
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Bilder
von "Die letzte Hexe"
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Mitwirkende:
| Gret, ein
15-jähriges Mädchen |
Margit
Kanne |
| Rose |
Simone Krois-Agethen |
| Lise. |
Renate Junker |
| Lene |
Doris Drake |
| Agnese |
Ute Müller |
| Meggers, Schäfer |
Stephan Buchmann |
| 1. Tagelöhner/Torwächter |
Ulrich Lohmann |
| 2. Tagelöhner/Wachtsöldner |
Reinhard Voss |
| Brenken, Pfarrer |
Frank Drake |
| Dina, seine alte Magd |
Irmgard Keuter |
| Schmied |
Frank Junker |
| Henker |
Xaver Hillebrand |
| Fränzchen, ein Kind |
Steffen Drake |
| Tischler |
Hubert Drake |
| Totengräber |
Michael Simon |
| Bäuerin |
Mechthild Wulf |
| Eine Frau |
Monika Schopohl |
| Volksgruppen |
Marlene Buchmann, Marlies
Drake, Monika Husemann,
Elisabeth Kessenbrock, Hildegard Meier, Maria Niggemeier
Georg Pietsch, Werner Rosenkranz,
Heinrich Schopohl, Alfons Schröter |
| Bühnenbild |
Frank Husemann und
Team |
| Licht |
Walter Müller |
| Maske |
Christine Dege, Heike
Gollan |
| Spielleitung |
Renate
Simon, Christel Bauer |
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| Ermutigt
durch den Erfolg entschieden einige Mitwirkende, dass Theater und Atteln
von nun an zusammen gehören sollten.
So entstand der Name "Die Theattelner" und mit dem Anschluss
an den Musikverein wurden die Weichen für die Zukunft gestellt.
Schon bald begann man nach einem neuen Stück zu suchen und fand es in
der Komödie
"Kaviar und Linsen" von Giulio Scarnacci und Renzo
Tarabusi,
das im März 1999 mit großem Erfolg aufgeführt wurde.
Zum Inhalt:
Ort der Handlung
ist das heutige Neapel.
Leonida Papagatto, Familienoberhaupt einer armen neapolitanischen
Familie, ist von Beruf "Gast". Er ernährt seine Familie,
indem er sich - natürlich ohne Einladung - unter die Gäste mischt
und die Delikatessen des üppigen Büffets mitgehen läßt.
Sein Nachbar Antonio versucht mehr oder weniger erfolgreich
die Waren umzusetzen, aber für das einzige regelmäßige
Einkommen sorgt eigentlich Leonidas Schwester Mathilde, die
im Theater angestellt ist.
Eines Tages präsentiert er seiner Familie einen genialen Plan,
mit dem er seiner Armut ein Ende setzen will. Bei der Taufe
im
Hause des Grafen Chiarelli d´Adda hat er der anwesenden Gesellschaft
die Gründung eines Wohltätigkeitsfonds vorgeschlagen
und gleichzeitig den Fall der unglücklichen Familie Papagatto
geschildert. Seine eigene Verbindung zu dieser Familie
verschweigend spielt er nun die Rolle des Komiteemitgliedes,
das die zu erwartenden Finanzen verwalten will.
Alles wird für den Besuch des Komitees vorbereitet. Mitten in
die Verhandlungen platzt jedoch plötzlich Nicola mit der Nachricht,
er habe den Kammerdiener Alexis umgebracht. Leonida, der ein
weiteres Geschäft wittert, schlägt vor, den unglücklichen Nicola
bei den Papagattos zu verstecken und nun nehmen die Ereignisse
ihren Lauf. Daß sich am Ende alles zum Guten wendet,
ist sicherlich nicht nur den Geschicken Leonidas zu verdanken.
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Bilder
von "Kaviar und Linsen" |
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Mitwirkende:
| Leonida
Papagatto,Familienoberhaupt |
Stephan Buchmann
|
| Valeria, seine
Lebensgefährtin |
Doris Drake |
| Fiorella, Leonidas
Tochter |
Farina Voss |
| Roberto, Leonidas
Sohn |
Sebastian Drake |
| Mathilde, Leonidas
Schwester |
Irmgard Keuter |
| Antonio, Nachbar
von Leonida |
Frank Junker |
| Ilona Czibor,
Dame der Gesellschaft |
Simone Krois |
| Nicola Czibor,
ihr Sohn |
Mathias Neugebauer |
| Raimondo Czibor,
ihr Neffe |
Reinhard Voss |
| Gräfin Chiarelli
d´Adda |
Hildegard Meier |
| Baron Alfonso
Chioccia |
Ralf Zumbrock |
| Vittorio, Zeitungsjunge |
Steffen Drake |
| Velluto, Dieb
im Ruhestand |
Gerhard Bauer |
| Großvater, alter
Invalide |
Heinrich Schopohl |
| Alexis, Kammerdiener
bei Czibors |
Willi Kanne |
| Carmela, Nachbarin
von Leonida |
Maria Niggemeier |
| Bühnenbild |
Hubert Niggemeier
und Team |
| Licht und Ton |
Walter Müller |
| Maske |
Ulrike Düchting, Barbara
Wieloch |
| Regie |
Christel
Bauer, Monika Husemann
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| Trotz des
Erfolges sollte es nie wieder eine Aufführung im Frühjahr geben, denn
das bedeutete, dass die Bühne mitten im
Winter in einer eiskalten Scheune gebaut werden musste - und da streikt
der eifrigste Bühnenbauer.
Der Termin für die 3. Inszenierung wurde festgelegt. Ab nun sollte immer
eine Woche vor den Herbstferien gespielt werden.
Nachdem man ein historisches Stück und eine Komödie gespielt hatte,
entschieden sich die Theattelner in ihrer 3. Spielzeit
(Oktober 2000) für das Kriminalstück:
"Mord an Bord" von Agatha Christie.
Zum Inhalt:
In Khartum am Weißen Nil liegt der Raddampfer Lotus vor Anker und wartet
auf die Fahrgäste, die eine Nilkreuzfahrt
Richtung Süden gebucht haben: Unter ihnen Kay und Simon Mostyn, die
auf ihrer Hochzeitsreise sind und -rein zufällig-
Kays Onkel und Vormund Domherr Pennefather.
Als letzter Gast erreicht Jacqueline de Severac, die frühere Verlobte
von Simon und ehemals beste Freundin von Kay
das Schiff. Sie verfolgt das Paar schon seit langem um das Glück der
beiden zu zerstören. Von Urlaubsidylle kann da
keine Rede sein, aber ein "Mord an Bord" ? ...
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Bilder
von "Mord an Bord"
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Mitwirkende:
| Fräulein
Foliot-Foulkes |
Irmgard
Keuter |
| Christina Grant |
Ute Müller |
| Smith |
Herbert Schopohl |
| Dr. Agropulus |
Gerd Bauer |
| Kay Mostyn |
Margit Kanne |
| Simon Mostyn |
Frank Junker |
| Souvenierhändler |
Steffen Drake |
| Fundi |
Mathias Neugebauer |
| Louise |
Farina Voss |
| Domherr Pennefather |
Stephan Buchmann |
| Jacyueline de Severac |
Doris Drake |
| Bühnenbild |
Hubert Niggemeier und
Team |
| Licht und Ton |
Walter Müller |
| Maske |
Christine Dege, Heike
Gollan |
| Regieassistenz |
Monika Husemann |
| Regie |
Christel Bauer |
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| In
drei ausverkauften Vorstellungen wurden die Zuschauer Zeuge eines fast
genialen Verbrechens und geizten
am Ende nicht mit Applaus.
Oktober 2002
Nach dem ernsten Kriminalstück wurd es wieder Zeit etwas lustiges zu
spielen.
So entschieden sich die Theattelner für die Komödie
"Der Maulkorb" von Heinrich Spoerl
und wieder waren 700 Zuschauer begeistert.
Zum Inhalt:
Skandal in einer rheinischen Provinzstadt um die Jahrhundertwende:
Das Denkmal des Landesherrn wird eines
Nachts mit einem Hundemaulkorb verunziert.
Die Ermittlungen werden Staatsanwalt von Treskow übertragen, der
mit Eifer diese Chance nutzt, um ein paar
Stufen auf der Karriereleiter hochzuklettern. Schon bald engt sich
der Kreis der Verdächtigen ein...
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Bilder
von "Der Maulkorb"
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Die Personen
und ihre Darsteller
| Staatsanwalt
von Treskow |
Stephan
Buchmann |
| Elisabeth, seine Frau
|
Irmgard Keuter |
| Trude, seine Tochter
|
Farina Voss |
| Rabanus |
Frank Junker |
| Oberstaatsanwalt |
Gerd Bauer |
| Vors. der Strafkammer |
Ralf Zumbrock |
| Kriminalkommissar Mühsam |
Herbert Schopohl |
| Wimm |
Arnold Wigge |
| Bätes |
Ulrich Schaefermeyer |
| Frau Tigges am Treppchen
|
Margit Kanne |
| Paula Pulvermann |
Doris Drake |
| Der Stammtisch |
Willi Kanne, Heinrich
Schopohl,
Hubert Niggemeier |
| Billa |
Hildegard Meier |
| Milchfrau |
Ute Müller |
| Sekretär |
Steffen Drake |
| Bühnenbild |
Hubert Niggemeier,
Willi Kanne,
Uli Epple, Armin Neugebauer,
Josef Keuter |
| Licht und Ton |
Walter Müller |
| Dekoration |
Monika Schopohl, Renate
Simon |
| Regieassistenz |
Monika Husemann |
| Regie |
Christel Bauer |
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Herbstzeit = Theaterzeit
So verwandelten die Theattelner
im Oktober 2004 die Altenauhalle erneut in einen Theatersaal
und präsentierten erstmals
an zwei Wochenenden einem begeisterten Publikum den "Mord im Pfarrhaus"
nach Agathe Christie.

Zum Inhalt:
18.45 Uhr an einem trüben Sommerabend in einer englischen Landgemeinde.
Pfarrer Len Clement findet bei seiner Rückkehr von einem Krankenbesuch
Oberst Hampton ermordet
am Schreibtisch in seinem Arbeitszimmer vor.
Tatverdächtige gibt es genug, wie Inspektor Slack bei seinen Ermittlungen
bald feststellen muss,
denn der Oberst war in der Gemeinde äußerst unbeliebt.
Auch die geniale Miss Marple setzt ihren detektivischen Spürsinn ein,
um den Fall zu lösen.
Fast 800 Zuschauer genossen
kriminalistischen Spürsinn und humorvolle Dialoge und spendeten
allen Mitwirkenden langanhaltenden Applaus, nachdem der Täter schließlich
überführt worden war.
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Bilder von "Mord im
Pfarrhaus"
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Mitwirkende:
| Leonard Clement, Pfarrer |
Stephan Buchmann |
| Griselda, seine Frau |
Margit Kanne |
| Dennis, ihr Neffe |
Steffen Drake |
| Mary, Dienstmädchen |
Doris Drake |
| Ronald Hawes, Hilfspfarrer |
Heribert Artzt |
| Miss Marple |
Irmgard Keuter |
| Mrs. Price Ridley |
Mechthild Wulf |
| Virginia Hampton |
Ramona Voss |
| Anne Hampton |
Monika Husemann |
| Oberst Hampton |
Ralf Zumbrock |
| Lawrence Redding, Maler |
Frank Junker |
| Dr. John Haycock |
Gerd Bauer |
| Inspektor Slack |
Herbert Schopohl |
| Jennings, Polizist |
Arnold Wigge |
| Bühnenbild |
Hubert Niggemeier, Willi Kanne
Josef Keuter, Uli Epple, Stephan Buchmann |
| Technik |
Walter Müller, Markus Wicker |
| Maske |
Beate Ernst Corinna Pietsch |
| Dekoration |
Monika Schopohl, Renate Simon |
| Regieassistenz |
Maria Niggemeier |
| Regie |
Christel Bauer |
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Oktober 2006
„Und ewig rauschen die Gelder“ begeisterte die Zuschauer!

Das gesamte Team nach der Premiere von „Und
ewig rauschen die Gelder“ 2006
Hinten v. links: Monika Schopohl, Ute Müller, Beate Ernst, Walter
Müller, Renate Simon, Corinna Pietsch, Herbert Schopohl,
Josef Keuter, Gerd Bauer, Heribert Artzt, Monika Husemann, Wille Kanne,
Mechthild Wulf, Hubert Niggemeier, Markus Wicker,
vorne v. links: Doris Drake, Jochen Becker, Margit Kanne, Stephan Buchmann,
Christel Bauer, Frank Junker
Mit ihrem sechsten Stück im zehnten
Jahr begeisterten die Theattelner an zwei Wochenenden über 900
Theaterfreunde des Altenautals und weit darüber hinaus.
Seit Anfang des Jahres probten die zehn Darsteller unter der Regie von
Christel Bauer die turbulente Komödie von Michael Cooney ein. Anfangs
verloren selbst die Darsteller oft den Überblick und wussten selbst
nicht mehr, wen sie gerade verkörperten.
Ein spritziges Stück hatte man sich ausgesucht, dass auch dem Publikum
höchste Aufmerksamkeit abverlangte. Nach langem Proben und Text
büffeln setzte das perfekt besetzte Ensemble die Farce mit beschwingter
Leichtigkeit in Szene. Das Publikum lachte teilweise so laut, dass die
Worte von der Bühne nicht mehr zu verstehen waren. Es dankte den
Schauspielern mit minutenlangem Applaus.
In der von Renate Simon und Monika Schopohl liebevoll zur Amtsstube
umgestaltete Altenauhalle lachten und feierten viele Besucher zusammen
mit den Akteuren noch Stunden nach den Aufführungen.
Die Theattelner wissen aber auch genau,
dass sie ohne Probenraum und Altenauhalle nicht spielen könnten.
Im Pfarrheim wie auch in der Schützenhalle stehen größere
Renovierungsarbeiten an. Die Theattelner überlassen den Ertrag
jeweils einer Vorstellung der Pfarrgemeinde und dem Schützenverein.
Presse:
Westfälisches Volksblatt:
Zum Stück:
Eric Swan (Stephan Buchmann) brachte es nicht über's Herz, seiner
Frau Linda (Doris Drake) zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen
Job verloren hatte. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für
seinen gerade nach Kanada ausgewanderten früheren Untermieter war
die finanzielle Rettung und gleichzeitig der Anfang einer zweiten Karriere
als Virtuose auf der Klaviatur der großzügigen britischen
Sozialverwaltung. Während Linda glaubt, er würde jeden Morgen
wie sie zur Arbeit gehen, löst Eric eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft
aus, indem er zusätzlich zu seinem neuen Untermieter Normen Bassett
(Frank Junker) noch Dutzende weiterer hilfsbedürftiger Hausbewohner
erfindet und das soziale Netz zum Trampolin für ungeahnte finanzielle
Höhenflüge macht. Er beantragt und erhält Alters-, Invaliden-,
Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld,
sogar die Schulmilch lässt er nicht aus. Als dann eines Tages der
Außenprüfer des Sozialamtes Mr. Jenkins (Gerd Bauer) vor
der Tür steht, beginnt eine aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie,
an deren Ende eine Überraschung für das nicht mehr erwartete
Happy-End sorgt.
(Renate Simon)

Bilder
von "Und ewig rauschen die Gelder"
Die Personen und ihre Darsteller:
| Eric Swan |
Stephan Buchmann |
| Linda Swan |
Doris Drake |
| Norman Bassett |
Frank Junker |
| Mr. Jenkins |
Gerd Bauer |
| Uncle Georg |
Herbert Schopohl |
| Sally Chessington |
Margit Kanne |
| Dr.Chapmann |
Jochen Becker |
| Mr. Forbright |
Heribert Artzt |
| Mrs. Cowper |
Mechthild Wulf |
| Brenda Dixon |
Ute Müller |
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| Regie: |
Christel Bauer, Monika Husemann |
| Bühnenbild: |
Hubert Niggemeier, Willi Kanne, Josef
Keuter, Uli Epple, Stephan Buchmann |
| Technik: |
Walter Müller, Markus Wicker |
| Maske: |
Beate Ernst, Corinna Pietsch |
| Dekoration: |
Monika Schopohl, Renate Simon |
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| November
2008 |
"Außer
Kontrolle" -
"Out of
Order"
- Eine Komödie
von Ray Cooney |
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Theattelner 2008
v.l.n.r.: Beate Ernst, Moritz Buchmann, Monika Schopohl,
Monika Husemann, Jochen Becker, Gerd Bauer, Josef Keuter,
Irmdard Keuter, Markus Wicker, Hildegard Meier, Renate Simon, Herbert
Schopohl, Doris Drake,
Christel Bauer, Stephan Buchmann, Margit Kanne, Willi Kanne, Frank Junker

Fotos von "Außer Kontrolle"
Das Rezept für einen unterhaltsamen
Abend ist einfach: Man stecke einen leblosen Körper in eine Hotelsuite
der Vier-Sterne Kategorie mit jeder Menge Türen und harre der Dinge,
die sich anbahnen.
Handlung ist der geplante Seitensprung des Ministers einer konservativen
Regierungspartei Richard Willey mit der Sekretärin der Opposition
Jane Worthington. Die Suite 648 im zentral gelegenen Luxushotel Westminster
in London ist bereits bezogen, als das Bühnenlicht angeht und sich
das ersehnte Schäferstündchen zu einer turbulenten Nacht der
Verstrickungen wandelt.
Eine hysterische Hoteldirektorin und ein ausgekochter Zimmerkellner
sorgen für zusätzliche Spannung, während der in Liebe
unerfahrene als Sekretär des Ministers Georg Pigden die Situation
wieder unter Kontrolle zu bringen versucht.
Nach der Pause spitzt sich die Lage zu, als auch noch Pamela Willey,
die nichts ahnende Ehefrau des Ministers, der herumirrende eifersüchtige
Ehemann Ronnie Worthington und die Krankenschwester Foster der
pflegebedürftigen Mutter von George Pigden die Suite belagern.
Kein einfaches Unterfangen im einzigen sichtbaren Raum auf der Bühne
- dem Salon der Suite - einen Körper vor den Augen der anderen
Protagonisten verschwinden zu lassen und glaubwürdig ihre Ahnungslosigkeit
vor den Augen des Publikums darzustellen.
Eine Sache des Timings, welche Christel Bauer in ihrer Regiearbeit meisterhaft
koordinierte und die Schauspieler hervorragend umsetzten.
Die Personen und ihre Darsteller
| Richard Willey |
Stephan Buchmann |
| Jane Worthington |
Doris Drake |
| Hoteldirektorin |
Irmgard Keuter |
| Zimmerkellner |
Frank Junker |
| ein Körper |
Jochen Becker |
| George Pigden |
Gerd Bauer |
| Pamela Willey |
Margit Kanne |
| Ronnie Worthington |
Herbert Schopohl |
| Gladys Foster |
Hildegard Meier |
| |
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| Bühnenbild |
Willi Kanne, Hubert Niggemeier,
Josef Keuter,
Stephan Buchmann, Frank Husemann |
| Technik |
Walter Müller, Florian Drake,
Markus Wicker |
| Maske |
Beate Ernst |
| Dekoration |
Monika Schopohl, Renate Simon
|
| Regie |
Christel Bauer |
| Regieassistenz |
Monika Husemann |
Das schreibt die Presse:
Neue Westfälische - 18.11.2008
Westfälisches Volksblatt -
21.11.2008
Nachhall des Schlussapplauses
-04.12.2008-

Die Theattelner haben in ihrer 7. Spielzeit
ca. 900 Zuschauer mit der Komödie „Außer Kontrolle“ begeistert.
Sie haben heute ihre Freude über die große Resonanz mit einer
Spende zum Ausdruck gebracht.
An der Grundschule Altenautal wurden einige Mitglieder der Theattelner
von der Rektorin der Grundschule Frau Frederichs und Schülern und
Schülerinnen der Klassen 3b, 4a und 4b mit dem Schullied herzlich
begrüßt.
Die Schule freute sich über einen Scheck in Höhe von 1000
€; das Geld wird für die Neugestaltung des Schulhofs unter dem
Motto „Schule in Bewegung“ eingesetzt.
Weitere Gäste bei der Scheckübergabe waren Landrat Manfred
Müller als Schirmherr der DKMS und Claudia Barth von der Initiativgruppe
aus Dörenhagen Auch sie konnten einen Scheck über 1000 € in
Empfang nehmen.
Während der Theaterproben hatten die Theattelner von der an Leukämie
erkrankten Claudia aus Dörenhagen erfahren und beschlossen, dass
ein weiterer Teil der Einnahmen an die Initiativgruppe gehen sollte.
Eine bei den Aufführungen platzierte Spendenbox enthielt die Summe
von 102,25 €. Das Geld wird für die Typisierungsaktion benötigt.
Damit setzen die Theattelner endgültig
einen Schlusspunkt unter die 7. Spielzeit.
Ihr Dank gilt allen Theaterfreunden, die diese Aktion durch ihr Kommen
möglich gemacht haben.
Wir sehen uns wieder …
(Renate Simon)
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