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Atteln
Helau
27. Blau-Weiße Nacht
Mit
Stimmung und Tradition – Die Attelner Narren begeistern das Publikum
Traditionell
und stimmungsvoll war sie, die 27. Blau-Weiße Nacht. Ein solches
Programm hatte die Altenauhalle seit Jahren nicht mehr erlebt. Dass
es dem Publikum gefiel, war offensichtlich. 650 Narren schufen eine
beeindruckende Kulisse und tanzten plötzlich alle im Gleichschritt.
Es
war vielleicht der Höhepunkt des Abends: Acht Mädels stiegen
aus dem Nichts auf die Tische und brachten die gesamte Halle zum Tanzen.
Die „Faszination Flashmob“ hatte Atteln erreicht. Doch die Stimmung
war schon vor dem Programm hervorragend. Die „Bündelbuam“ brachten
mit bekannten Karnevalshits Jung und Alt zum Schunkeln und Mitsingen.
Traditionell sollte die Blau-Weiße Nacht in diesem Jahr werden
und so zierte eine überdimensionale blau-weiße Narrenkappe
das Bühnenbild. Auch der Elferrat, in diesem Jahr bestehend aus
den Mitgliederinnen der Tanzgruppe „Pina Colada“, unterstrich die
Leitidee des Abends mit traditionellen Karnevalsoutfits. Abschließender
Bestandteil des Elferrats war Conférencier Rüdiger Düchting,
der nicht nur durch Sakko und Narrenkappe, sondern auch mit seiner
charmanten wie scharfzüngigen Moderation glänzte.
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Traditionell
ging es weiter:
Die reizenden
Blau-Weißen Funken sorgten mit ihrer Darbietung zu bekannten
Stimmungshits für das erste Glanzlicht und die erste
Rakete des Abends.
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Dass es
in deutschen Familien schon „damals“ drunter und drüber
ging, zeigten Anke Keuter und Christian Komor. Bei der Wiederauflage
der beliebten TV-Serie „Ein Herz und eine Seele“ versetzten
sich die beiden im wahrsten Sinne des Wortes überzeugend
in die Rolle des anderen Geschlechts. |

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Vom Thron auf die Bühne ging es für den amtierenden
Attelner Hofstaat – oder besser gesagt für ihre Knie.
Beim
„Knieballett“ schwappte die Stimmung der Schützenfestsaison
in die fünfte Jahreszeit über.
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So bekannt
kam dem Publikum wohl noch kein Bühnendebüt vor:
Konrad Bauer verwandelte sich in die Attelner Karnevalslegende
„Dorfsheriff Sammy“ und zeigte mit einer grandiosen rhetorischen
Leistung und gereimten Versen, dass die Dorfbevölkerung
sich in Zukunft wieder mehr in Acht nehmen sollte. Traditioneller
Karneval funktioniert eben nicht ohne Büttenreden.
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Einen
tollen Vorgeschmack auf den Männerballettwettbewerb am
3. März gaben mal wieder die „Attelner Stoppelhopser“.
Sie präsentierten dem Publikum einen Boxkampf und stellten
ihre faszinierende Akrobatik sowie ihre flinken Füße
unter Beweis. |
Dass nicht
nur „Ekel-Alfred“ einst leiden musste, sondern dass auch heutzutage
noch viele Ehemänner vergessen und vernachlässigt
werden, zeigte anschließend der Sketch „Männer
suchen ein Zuhause“. Eine tolle Persiflage auf eine bekannte
tierische WDR-Sendung. Woran es nur liegen mag, dass die Protagonisten
dieses Sketchs allesamt weiblich waren?
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Mehr als
alten Wein in neuen Schläuchen präsentierten Detlef
Wierzchula und vier Blasmusiker bei ihrer Interpretation des
Mainzer Karnevalsschlagers „Humba Humba Tätäre“
und nahmen dabei das Attelner Dorfleben augenzwinkernd aufs
Korn.
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Auch
Stephan „Der Buchmann“ Buchmann fühlte sich in der neu
gezimmerten Bütt sichtlich wohl und nahm mal wieder kein
Blatt vor den Mund. Bei seiner traditionellen Büttenrede
und kurzen überraschenden gesanglichen Einlagen musste
vom Attelner Jungschützen bis zum (Fast-Ex-)Bundespräsidenten
jeder dran glauben. |
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Der Abschiedsschmerz
der Eltern war nicht unbegründet: In gefährliche
Turbulenzen auf hoher See kam die Gruppe „Hot Breeze“.
Auch wenn die jüngere Vergangenheit anderes vermuten
lässt: Es gibt auf den Meeren dieser Welt noch Männer,
die nicht als erste das sinkende Schiff verlassen – ganz im
Gegenteil.
Am Ende also „wieder alles im Griff“. Diese begeisternde tänzerische
Leistung war ganz bestimmt ein „Hai“light des Abends.
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| Im
vergangenen Jahr noch an der Pinkelrinne, zeigten Lukas Hoppe,
Daniel Amedick, Stefan Möhring und Dennis Walter auch in
diesem Jahr mal wieder viel Haut. Als weltmeisterliche weißrussische
Synchronschwimm-Equipe mit Josef-Stalin-Gedächtnis-Schnäuzer
und Badekappe boten sie eine Kür, die wohl selbst das Bart-Idol
nicht besser hätte inszenieren können. Die Lacher
hatte sie nicht zuletzt wegen ihrer komödiantischen Mimik
auf ihrer Seite
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Sie
blieben in der Luft:
Nach Stewardessen bei der vergangenen Blau-Weißen Nacht
kamen „The Temptations“ diesmal als bunte Paradiesvögel
auf die Bühne und ernteten für ihr tänzerisches
Können nicht umsonst die nächste Rakete. |
Ein weiteres
Highlight folgte, als es dunkel wurde in der Altenauhalle.
Unter
Schwarzlicht ließ die „Löffelkompanie“ ihre mexikanischen
Hühner zum Leben erwecken und zeigte eine atemberaubende
Darbietung. Die Halle stand Kopf und rätselte, wie man
wohl nur so gelenkig tanzen könne.
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Zum Abschluss
des Programms ließ Monika Kahmen die Halle noch mal
richtig kochen.
Bei den
live gesungenen Partyhits „What a feeling“ und „I’m so excited“
stimmte auch das Publikum mit ein und setzte sich zum Finale
nicht zum letzten Mal an diesem Abend zu den Klängen
des Flashmobs in Bewegung.
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„DJ Kempi“ sorgte anschließend dafür, dass noch bis in
die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.
Das klappte – ganz egal ob traditionell oder modern: stimmungsvoll
war es auf jeden Fall!
(Text: Frederik Voss)
Fotos
Grand
Malheur!
Tücken der Technik... mein Fotoapparat hat während der Aufführung
aufgegeben. Mistding!
Wer sehenswerte - insbesondere `after Show´- Bilder hat, kann
sie mir bitte zukommen lassen!
(rfjunker@t-online.de)
TERMINE 2012:
In zwei Wochen , am Karnevalssamstag, den
18. Februar, ist die Halle wieder ganz in der Hand des närrischen
Nachwuchses. Ab 14.31 Uhr präsentieren die jungen Jecken ihr Können
bei Tänzen und Sketchen. Dabei können von der Oma bis zum
Enkel wieder alle gemeinsam die fünfte Jahreszeit ausgelassen feiern.
Zum Abschluss der Karnevalssaison treffen
wieder die besten Männerballette der Region aufeinander. Am Samstag,
den 3. März, steht um 19 Uhr in der Altenauhalle die elfte Auflage
des Männerballettwettbewerbs an. Wer kann in diesem Jahr den begehrten
Wanderpokal dem Titelverteidiger, das Männerballett der Spielschar
Lichtenau, entreißen? Wer dabei sein will, der sollte sich schon
im Vorfeld um Karten bemühen. Gelegenheit dazu bietet sich nach
dem Programm des Kinderkarnevals. Pro Person gibt es maximal zwei Tickets
zu erwerben. Restkarten und Kartenrückläufe sind jedoch noch
am Tag der Veranstaltung an der Abendkasse erhältlich.
(Frederik Voss)
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11.02.2012

Heimatverein
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E
I N L A D U N G
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Atteln
e.V.
wird herzlich durch den Vorstand eingeladen.
Die Versammlung findet statt
am: Samstag, 11.02.2012
um: 20.00 Uhr
im: Pfarrheim Atteln
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Rechenschaftsbericht 2011
3. Verlesung des Protokolls der JHV 2011
4. Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2011
5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
6. Bericht über den „Historischen Spieker“
7. Verschiedenes
Auf Ihr Kommen freuen sich
gez.
Heiner Voss - 1. Vorsitzender
Manfred Keuter - Geschäftsführer
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21.01.2012

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Generalversammlung
des Musikvereins
Am 21.01.2012 wurde beim Musikverein Atteln
die Generalversammlung abgehalten. Zuvor konnte, wie es früher
üblich war, eine heilige Messe für die lebenden und verstorbenen
Mitglieder des Vereins gefeiert werden. Natürlich mit der musikalischen
Begleitung durch die Blasmusik.
Die gewohnten Tagesordnungspunkte konnten schnell abgehandelt werden.
Es konnten an diesem Abend auch noch Ehrungen für insgesamt 5 aktive
Mitglieder vergeben werden. So wurden Martina Busch, Sven Möhring,
Jörg Möhring und Margit Rüsing für 20-jährige
aktive Mitgliedschaft und Robert Schmidt für 25-jährige aktive
Mitgliedschaft geehrt. Leider war es keinem Vorstandsmitglied des Volksmusikerbund
möglich die Ehrungen vorzunehmen.
Danach klang der Abend unter der Musik der Blaskapelle und der Bewirtung
durch den Spielmannszug und Theatergruppe wieder einmal gemütlich
aus.

Auf dem Bild von links: 1.
Vorsitzender Heinrich Peters, Robert Schmidt und Margit Rüsing.
Es fehlten an diesem Abend Martina Busch, Jörg Möhring und
Sven Möhring.
(Text u. Bild Thorsten
Junker)
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