Altenau
Heimatverein Atteln e.V.


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Im Jahre 1988 wurde aufgrund anstehender Jubiläen der Wunsch der Attelner Heimatfreunde zur Gründung
eines Heimatvereins Atteln geboren. Im Juli des Jahres 1988 wurde der historische "Spieker", ein altes Fachwerkgebäude,
Sitz des früheren domkapitularischen Rentmeisters aus dem Jahr 1588, 400 Jahre alt. Aus diesem Anlass wurde eine Jubiläumsfestwoche vorbereitet und mit allerlei geschichtlichen und altertümlichen Darbietungen begangen.
Die Attelner Bevölkerung erkannte, wie wichtig und notwendig die Aufarbeitung und Fortführung der Geschichte eines
solch geschichtsträchtigen Ortes wie Atteln ist. Auch das bevorstehende 1100-jährige Bestehen des Ortes (1997)
unterstützte diese Überlegung.

Am 24. Februar 1989 wurde der Verein auf Initiative des damaligen Ortsvorstehers Franz Lüken,
des Ortsheimatpflegers Josef Renneke, Dr. Heinz Künsting, des Bürgermeisters Manfred Müller und der Mitglieder des Spiekerkomitees bei einer Gründungsversammlung aus der Taufe gehoben.


Seither hat es eine Vielzahl von Aktivitäten des Heimatvereins gegeben, wobei mal der eine, mal der andere
Schwerpunkt die Arbeit aller in Anspruch nahm.


Im folgenden seien einige Beispiele aufgeführt.

16.-18.09.2011
 

Ausflug des Heimatvereins
DEUTSCHLAND – SCHWEDEN - DÄNEMARK

 

Am frühen Freitagvormittag machte sich ein Bus im Altenautal auf die Reise!
Mal wieder versprach der Heimatverein einen interessanten Kurzurlaub. Dieses Mal wollte man die landschaftliche Vielfalt im Norden Deutschlands, im Süden Schwedens und im Osten Dänemarks erkunden!

Obwohl wir eines der best ausgebauten Autobahnnetze haben, blieb unser Bus, warum auch immer, über weite Strecken auf der Landstrasse!
War schön – schön viel Gegend!

Aber der Weg war das Ziel und da wir nun schon in der Lüneburger Heide unterwegs waren, stoppten wir und besichtigten kurz das Schiffshebewerk Scharnebeck bei Lüneburg am Elbe-Seitenkanal!
Das Doppelsenkrecht-Schiffshebewerk wurde in den Jahren zwischen 1969 bis 1975 als das größte der Welt erbaut. Wie in einem riesigen Fahrstuhl überwinden dort die Frachtschiffe in zwei 100m langen wassergefüllten Trögen (ein Hebewerk wird derzeit saniert) einen Höhenunterschied von 38 m! Auf der Besucherplattform, direkt oben an der Geestkante gelegen, sahen wir die Schiffe beinahe in Reichweite vorbeiziehen!



Am Nachmittag erreichten wir unser eigentlich erstes Ausflugsziel – die Hansestadt Lübeck. Während einer Stadtrundfahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von der „Marzipanstadt“. Die Hansestadt Lübeck ist eine kreisfreie Stadt im Südosten Schleswig-Holsteins. Sie hat nach der Landeshauptstadt Kiel die meisten Einwohner und ist flächenmäßig die größte Stadt in Schleswig-Holstein. Die mittelalterliche Altstadt mit den vielen kleinen Gassen und Hinterhöfen liegt hauptsächlich auf der Altstadtinsel zwischen Trave und Wakenitz und ist Teil des UNESCO-Welterbes.


Das bekannteste Wahrzeichen Lübecks ist natürlich das Holstentor!

Das 1478 erbaute spätgotische Gebäude, das die Altstadt der Hansestadt nach Westen begrenzte, gehört zu den Überresten der Befestigungsanlagen.

Ein Bild des Holstentors war (na - wer weiß es noch?) auf der Rückseite des 50-DM-Scheines und ist auf der deutschen 2-Euro-Münze von 2006 zu sehen.

Von Lübeck nach Travemünde ist es nicht weit und gegen 20.00 Uhr schifften wir auf der “MS Nils Holgersson“ ein. Die Fähre wurden im Jahr 2001 für die Verbindung Travemünde - Trelleborg in Dienst gestellt und ist mit Restaurant, Fitness-Center, Kino und Shop ausgestattet. In den Kabinen befinden sich Bad mit Dusche und WC, Fön sowie Telefon. Es ist 190m lang, 30m breit, hat eine Höhe von 42m und ist ein so genanntes Green Ship das mit einem modernem diesel-elektrischen Pod-Antrieb ausgestattet ist. Das Schiff kann mit 160 LKW beladen werden und in den 220 Kabinen finden bis zu 740 Passagiere Platz.

Es werden sowohl Tages- als auch Nachtfahrten angeboten, wobei nachts mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren wird.

Während wir das üppige Captains Buffet incl. Getränke zu uns nahmen, legte das Fährschiff gegen 22.00 Uhr ab und wir fuhren durch die Nacht Richtung Trelleborg, der südlichsten Stadt Schwedens!

Viel Schlaf gab es nicht. Nach dem Frühstück an Bord saßen wir bereits um 7.30 Uhr wieder im Bus. In Malmö, der drittgrößten Stadt Schwedens, nahmen wir wieder eine Reiseleiterin auf. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt fuhren wir über die Öresundbrücke zur Hauptstadt des Königreichs Dänemark!
Kopenhagen hat etwa 540.000 Einwohner, liegt auf Dänemarks größter Insel Seeland und gehört zu den meistbesuchten Metropolen Nordeuropas.

Auch hier machten wir die Stadtbesichtigung zunächst mit dem Bus!
Mehrmals umrundeten wir den gegenüber vom Hauptbahnhof gelegenen Tivoli - einen der ältesten Freizeitparks der Welt, die Nyboder Siedlung -ein historischer Reihenhaus-Bezirk der ehemaligen Marine-Kaserne und den Nyhavn – dem früheren Vergnügungsviertel. Die bunte Häuserzeile am Hafen ist sehenswert!

Zu Fuß besuchten wir die Kleine Meerjungfrau. Die weltbekannte Figur, entworfen nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen, ist mit ihren 125cm wirklich nicht sehr groß!
Glück gehabt, dass sie überhaupt da war, denn die kleine Dame war im Sommer 2010 zur Expo in Shanghai gereist und wurde dort im dänischen Pavillon ausgestellt. Jetzt sitzt sie wieder, wie schon seit 1913, auf ihrem Felsen und blickt sehnsüchtig auf die See hinaus.


Nicht zu Haus war wohl Margrethe II. Wir haben aber auch nicht geklingelt.
Seit 1794 ist Schloss Amalienborg die Residenz der dänischen Königsfamilie. Es besteht aus vier identischen Rokoko-Palästen, die sich rund um den achteckigen Innenhof gegenüberstehen. Dort sahen wir uns um 12.00 Uhr die Wachablösung der Garden an.




Nachdem wir uns auf eigene Faust die Innenstadt angesehen haben, ging es am späten Nachmittag zurück nach Malmö. Wieder ging es über die Öresundbrücke, der weltweit längsten Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Sie hat eine Gesamtlänge von 7845m und ist 23,5m breit. Die eine Milliarde Euro teure Brücke wurde innerhalb von 40 Monaten gebaut und ist seit dem 1. Juli 2000 für den Verkehr freigeben. Jeden Tag pendeln ca. 17.000 Autos zwischen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und Malmö in Schweden!

Nach einem kurzen Aufenthalt im Malmös Innenstadt ging es zurück nach Trelleborg, wo wir an Bord des TT-Line Fährschiffes „MS Peter Pan” -das weitestgehend baugleich mit unserem ersten Schiff war- gingen!

Nach dem Frühstück erreichten wir Travemünde und wir machten uns auf die Heimreise!
In Hamburg legten wir einen Stopp ein. Auf dem Fischmarkt ging es noch hoch her. Egal ob Fisch, Obst, Blumen oder Klamotten, an den Ständen, aufgereiht auf der Freifläche direkt am Hafenbecken der Elbe, konnte alles gekauft werden und in der historischen Altonaer Fischauktionshalle hätten wir zu Live-Musik das Tanzbein schwingen können… wenn wir denn gewollt hätten!

Am frühen Abend endete unser schöner Wochenendausflug wieder im Altenautal!
Wir hatten viel Spaß, haben viel gesehen und erlebt und allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen!
Lassen wir uns überraschen wo es in zwei Jahren mit dem Heimatverein hingehen wird!

Fotos!

 

   

Heimatverein Atteln legt Streuobstwiese an


Einige Mitglieder des Heimatvereins trafen sich zu einer Pflanzaktion im Fersel.
Es wurden 15 Obstbäume und ein Wallnussbaum auf der ehemaligen Schäferwiese angepflanzt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Helfer und der Stadt Lichtenau, die die Bäume zur Verfügung gestellt hat! Ausserdem werden in der nächsten Woche drei Eichen an der Schützenhalle gepflanzt. Sie sollen die maroden Pappeln, die im letzten Jahr gefällt wurden, ersetzen.
(Text und Bild Torsten Vahle)

 

 

 

19.09.2010
 

Historisches Erntefest

Früher war vieles anders - auch in der Landwirtschaft!
Wie es war zeigte der Heimatverein auf dem Historischen Acker in der Nähe des Kindergartens!
Mit einem alten Roder wurden zum Beispiel Kartoffeln aufgeworfen und konnten aufgesammelt werden.
Bohnen, Mais, Steckrüben, Kürbisse, Sonnenblumen und vieles mehr wuchs auf dem Feld!


(Videos: Jürgen Vahle)

Eine besondere Attraktion war der Lanz-Bulldog und der Dreschkasten, der das vor Wochen
gebundene Getreide verarbeitete, die "Spreu vom Mengkorn" trennte und das Stroh band!

Kinder konnten am Lagerfeuer Stockbrot backen, zudem sorgte der Heimatverein für Gegrilltes
und gekühlte Getränke!

 

Weitere Youtube-Videos:

Kartoffelernte Dreschkasten_I Dreschkasten_II Erntehelfer  


Fotos

 

 

18.06.2010
 

Unter dieser Überschrift kamen mehr als 220 Henglaner und Attelner zusammen, die dem Aufruf der beiden Heimatvereine folgten und gegen den geplanten Standtort der Biogasanlage zwischen den beiden Orten protestierten. Es war ein eindrucksvolles Bild als die Demonstranten, aus beiden Richtungen kommend und viele bunte Plakate mit sich führend, zur Kundgebung am geplanten Ort des Geschehens zusammen kamen.

Der WDR stand mit einem Übertragungswagen bereit, Radio Hochstift und die Vertreter der regionalen
Zeitungen berichteten ebenfalls von der ersten großen Demonstration, die das Altenautal bisher erlebte.

Hans-Georg Kahmen, der Vorsitzende des Heimatvereins Henglarn, begrüßte die Anwesenden.
Er führte nochmals die beiden Havarien der Anlage vor Augen, von denen die erste vom Januar 2008 zur Umweltkatastrophe wurde. Tausenden tote Fische und das Sterben nahezu sämtlicher Kleinstlebewesen und Mikroorganismen waren die Folge für unseren seit vielen Jahren mühsam renaturierten Fluss.

Manfred Keuter, Geschäftsführer des Heimatvereins Atteln führte den Versammelten ein Schreckensszenario
vor Augen, wenn im Falle der Genehmigung der Anlage Schwertransport auf Schwertransport durch
enge Attelner Straßen, vorbei am Spiel- und Sportplatz, über die älteste steinenerne Brücke des Tals,
über die Zuwege zum Naturbad, zur Schützenhalle und zu den Tennisplätzen rollt.
Er fragte in die Menge“ Wollen wir wirklich abwarten, bis es hier ein erstes Verkehrsopfer gibt?“

Heinz Köhler, Ortsvorsteher von Atteln, schloss sich diesen Forderungen an.
Er er einnerte alle Anwesenden auch an ihre Verantwortung für die folgenden Generationen.

Übereinstimmend forderten die drei Vortragenden die Behörden auf die Genehmigung
für die geplante Biogasanlage zu verweigern und dafür zu sorgen,
dass an der Stelle wo sie steht wieder eine grüne Wiese sein kann.

„Das Ding muss weg“

(Text: Manfred Keuter)

 

 

31.12.2009

Fotos!

  Silvesterparty in der Altenauhalle

Zum Jahreswechsel lud der Heimatverein in die herrlich hergerichtete Altenauhalle zur Silvesterparty und 120 Gäste feierten gemeinsam ins neue Jahr.

Nach einem leckerem Essen und reichlich Getränken lagen sich um Mitternacht Alt und Jung in den Armen und wünschten sich ein frohes neues Jahr!

Die beiden „Tropicalstar-DJ´s“ sorgten für super Stimmung auf der Tanzfläche,

 

 

17.-19.10.2009
 

Drei-Länder-Kreuzfahrt
Brügge - York - Amsterdam

Nachdem 2007 die Ausfahrt des Heimatvereins nach Bamberg ein Erlebnis war,
war das diesjährige Angebot innerhalb weniger Tage ausgebucht!
Kein Wunder. Die Reiseankündigung versprach viel, drei Länder in drei Tagen, drei wunderschöne Städte zu besichtigen und dazu das Flair einer Minikreuzfahrt!


Erwartungsvoll machten sich so am frühen Samstagmorgen knapp 60 Attelner auf!
Zunächst führte uns der Weg nach Belgien!

Wie immer vom Heimatverein mit Lunchpaket, Frischobst und Erfrischungsgetränken aller Art, gut versorgt, erreichten wir am frühen Nachmittag, die mit etwa 117.000 Einwohnern größte Stadt der Provinz Westflandern in Belgien!

In zwei Gruppen ging es zu Fuß, auf dem zumindest optisch sehr schönem Kopfsteinstolperpflaster, zur Ortbesichtigung der alten Hansestadt Brügge!


Wir erlebten unter fachkundiger Leitung die Liebfrauenkirche mit prächtiger Innenausstattung, das Rathaus aus dem Jahre 1376 und den Beginenhof.

  Mittelpunkt der Stadt ist der Belfried von Brügge.
Er entstand ab 1240 als Teil der Markthallen, wo die Tücher gehandelt wurden, die die Stadt reich gemacht haben. Auf den Steinernen Turm wurde eine hölzerne Spitze gesetzt, die mehrmals abbrannte.
1822 wurde schließlich eine neogotische, steinerne, Krone, statt der Spitze, auf den mittelalterlichen Turm gesetzt. In dieser Form ist der Belfried 83 Meter hoch und neigt sich dabei um einen Meter. Das Glockenspiel aus dem 17. Jahrhundert ist noch in Benutzung. Die höchste, für Touristen zugängliche Plattform ist ausschließlich über 366 Stufen erreichbar.

1134 riss eine Sturmflut eine Fahrrinne in die Meeresbucht Zwin, so dass die Stadt Brügge danach direkten Zugang zur Nordsee hatte. Die flandrischen Tuchmacher konnten am internationalen Handel teilnehmen. Die Stadt erhielt 1200 das Recht, einen eigenen jährlichen Markt abzuhalten. Außerdem ist Brügge Bischofssitz der katholischen Kirche für das Bistum Brügge.

Gegen 17.00 Uhr fuhren wir zum nahe gelegenen Fährhafen in Zeebrügge, wo wir an Bord des Fährschiffes "Pride of York" gingen und Kurs auf Hull in Mittelengland nahmen.
Etwas überrascht von der "komfortablen Kabine", (erst 24 Stunden später sollten wir erfahren, dass auch noch weniger Platz für zwei Personen auf Fährschiffen üblich ist), gings zum abendlichen Dinner-Buffet!
Am Abend hatten wir sehr viel Spaß in einer Bar, manche versuchten ihr Glück beim Roulette oder in der Borddisco! Am Ende dieses schönen Tages ließen wir uns vom Seegang der Nordsee in den Schlaf wiegen!

Nach dem Frühstück an Bord fuhren wir von Hull etwa eine Stunde bis zum mittelalterlichen Ort York!
Hier trennte sich die Reisegesellschaft. Die meisten machten sich zu Fuß auf, einige wenige nahmen den Sightseeing-Bus um den malerischen Ort kennen zu lernen.

York war die frühere Residenzstadt der Grafschaft Yorkshire.
Heute gehört die City of York nur zu zeremoniellen Anlässen zur Grafschaft North Yorkshire.
Im Verlauf des Mittelalters florierte die Stadt immer mehr, was sich auch in der städtischen Bautätigkeit widerspiegelte. Zwanzig mittelalterliche Kirchen sind mehr oder weniger erhalten, wobei in nur noch acht dieser Kirchen auch ein Gottesdienst abgehalten wird.


Die mittelalterliche Stadtmauer mit den Stadttoren, ist fast in ihrer kompletten Ausdehnung noch heute zu sehen.

Ziel ist aber letztendlich für alle Besucher das imposante York Minster!
Es ist die größte mittelalterliche Kirche in England.

Nach einer Bauzeit von 250 Jahren wurde es im Jahre 1472 fertig gestellt und ist neben den kleinen Gässchen, der Universität und einigen Museen die Hauptattraktion der Stadt York. Besonders an dieser im gotischen Stil erbauten Kathedrale ist die Größe. Eine Fensterwand ist beispielsweise so groß wie die Länge eines Tennisfeldes.
Eindrucksvoll sind ebenfalls die zwei großen und ein kleiner Turm am entgegengesetzten Ende und die Orgel, die einst von einem Brand vollständig zerstört wurde.

Nachdem sich alle mit fish & chips versorgt hatten, ging es am frühen Nachmittag im Bus weiter! Schnell merkten wir, dass unser Busfahrer Christian diese Route nicht zum ersten Mal fuhr! Zu jedem Strauch am Wegesrand konnte er eine Geschichte erzählen und … das tat er auch!
Aber das machte die Fahrt durchs die North York Moors um so interessanter! Die Hochebene ist etwa 1400 qkm groß, erhebt sich etwa 300 bis 400 Meter über die nahe des Meeresspiegels liegende Umgebung und liegt direkt an der Nordsee. Geprägt werden die Moors von den Dales genannten Flusstälern, die sich von Norden nach Süden ziehen.
Die Hochebene ist eine weite Heidelandschaft, die an den Hängen der Dales in weite Farnflächen übergeht und seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt ist. Seit 1952 sind die Moors als North York Moors National Park geschützt.



Auf dem Weg zur Hafenstadt Whitby machten wir halt am Bahnhof, der vielen aus den Harry Potter Filmen bekannt ist! Es war aber im Film der Zielbahnhof in Hogwarts, deshalb konnten wir das Gleis 9 ¾ nicht finden! Zahlreiche Statisten liefen, warum auch immer, mit vielen Requisiten, in alten Kostümen durch diese Filmstadt!

Zurück gings an der zum Teil 200m abfallenden Ostküste. Kurz vorm Ziel gab der gutgelaunte Busfahrer Christian uns noch eine Runde aus. Im Hafen von Hull angekommen begaben wir uns auf die "Pride of Rotterdam". Diese Fähre verfügt über 12 Decks und diverse Bars, Shops und Restaurants luden zum Verweilen ein. Obwohl die Kabinen sehr übersichtlich geschnitten waren, schaffte es die Besatzung, das zweite Bett so geschickt zu verstecken, das einige Personen unserer Reisegruppe sich in einer Einzelkabine wähnten. Das Abendbuffett war wieder in Ordnung und sehr schnell gingen wir zum gemütlichen Teil über. Auch ein Casino verkürzte die eh schon knapp bemessende Ruhezeit!

Kurz vorm Einlaufen wurden wir per Lautsprecher geweckt und zum Frühstück gebeten! Wieder im Bus fuhren wir durch den riesigen Hafen in Rotterdam Richtung Amsterdam!

Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und hat ca. 760.000 Einwohner. Der Name der Stadt leitet sich von einem im 13. Jahrhundert errichteten Damm mit Schleuse im Fluss Amstel ab. Zu der Zeit wurden Amsterdam vom damaligen Landesherrn Stadtrechte verliehen. Im Jahre 1369 wurde Amsterdam Mitglied der Hanse.

Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege für Güter und Menschen darstellten, war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser, die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen, dafür aber, um genügend Wohnraum oder Lagerplatz für Güter zu bieten, verhältnismäßig lang und hoch sind. Diese Bauweise eignete sich allerdings nicht für die Anlage breiter Treppenhäuser; vielmehr waren die Treppenhäuser meist zu schmal, um sperrige Güter oder Möbel durch sie zu transportieren. Gegenstände, die nur schwer über das Treppenhaus zu transportieren waren, wurden stattdessen über die Fenster in ein Haus befördert. Um diesen Vorgang zu erleichtern, befinden sich an den Giebeln vieler historischer Gebäude vorstehende Balken, an denen sich Flaschenzüge anbringen lassen. Weiterhin sind viele Fassaden leicht nach vorne geneigt, da Amsterdam früher auf Holzpfählen gebaut wurde und die Pfähle im Lauf der Jahrzehnte langsam vermodern. Dies und viel mehr konnten wir bei einer gemeinschaftlichen Grachtenrundfahrt erfahren! Nach einem kurzen Stadtspaziergang machten wir uns am Nachmittag gen Heimat auf den Weg!

Es war eine sehr, sehr schöne Reise die bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke hinterlassen wird! Ca. 1400 Km Busfahrt, etwa 800 km auf dem Wasser und einige Meter zu Fuß haben wir hinter uns gebracht. Ein Highlight folgte dem nächsten, man stellte oft fest, dass Atteln auch einiges zu bieten hat und immer wieder war von einer gewissen Sabine die Rede!

Fotos !

 

 

01.05.2009
 

Spiekerfest am 1. Mai – 20 Jahre Heimatverein Atteln

Das Maifest des Heimatvereins rund um den historischen Spieker ist im Laufe der Jahre zu einer festen Größe im Attelner Terminkalender geworden.
Es ist ein großes Glück ein solches Gebäude im Ort zu haben, das jeder Veranstaltung – egal ob drinnen oder draußen – einen besonderen Reiz verschafft.
Aktionen, Attraktionen, Unterhaltung und Ausgelassenheit prägten auch in diesem Jahr unser Dorffest.
Nach dem Hochamt in der St. Achatius Kirche und dem Aufstellen des Maibaums sorgten Tambourcorps, Blasmusik und Jagdhornbläser mit ihrer „Life-Musik“ für die musikalische Untermalung der Veranstaltung.
Das Obergeschoss des historischen Spiekers stand unter dem Motto „Schule“.

Der Förderverein der Grundschule Altenautal schminkte den Kindern bunte Motive in das Gesicht, weiter wurden T-Shirts und Süßigkeiten verkauft. Der große Raum wurde mit Schulmöbeln, die viele Jahre unbeachtet auf dem Dachboden des Toilettenhauses der alten Volksschule lagen und vom Heimatverein wieder auf „Vordermann“ gebracht wurden sowie einer alten Schultafel zum Klassenzimmer umfunktioniert.

Manch älterer Attelner fühlte sich an seine Schulzeit erinnert, denn die Möbel wurden noch in den 50er Jahren genutzt. Beim Spiekerfest wurden hier den Kindern von Irmgard Keuter und Stephan Buchmann spannende Geschichten vorgelesen.

Draußen hatte Jung und zu späterer Stunde auch Alt Spaß beim Menschenkickerturnier. Hier kam es zu so packenden Begegnungen wie „die wilden Hühner“ gegen die „Jungs von der Bäckerstraße“.
Sieger des Turniers wurde die A-Jugend des SV Atteln, die im Endspiel die 1. Mannschaft förmlich vom Platz fegte.
Ein weiteres Highlight war es im Cockpit eines feuerroten Formel-1-Boliden simultan über die Pisten zu jagen. Hier war der Andrang insbesondere der Jugend enorm.
Die acht schnellsten Fahrer wurden mit tollen Preisen geehrt. So erhielt der Sieger, Lars Bonse, eine Jahreskarte für das Naturbad in Atteln.

Weiter gab es noch einen Kinderflohmarkt sowie Stände der Ferienfreizeit und des Naturbades.
Besondere Beachtung verdiente auch die Ausstellung historischer Landtechnikgeräte. Manch einer hat hier im Schweiße seines Angesichts bewiesen, dass Sägen auch ohne Motor aber dafür mit viel Körperkraft funktionieren.

Wie immer wurde natürlich auch an das leibliche Wohl der Besucher gedacht:
Die Landfrauen sorgten für köstliche Champignons mit verschiedenen Dressings und Pommes, die Frauen der kfd boten Kaffee und Kuchen an. An den Ständen des Heimatvereins gab es die berühmten „Altenau-Bio-Burger“, Steaks und Bratwürstchen sowie kühles Krombacher und andere Getränke.

Da sich auch in diesem Jahr das Wetter wieder von seiner schönsten Seite zeigte, kamen viele Altenau-Radweg-Fahrer um einen Zwischenstopp in Atteln nicht herum.
(Manfred Keuter)

Fotos

 

 

   

Weitere Aktivitäten der vergangenen Jahre: klick hier!

 

  • Jährliche Flursäuberungen
  • Restaurierung und Aufstellung von Wegkreuzen
  • Bemühungen um die Renaturierung der Altenau seit 1990
  • Bepflanzungsaktionen Obstbäume und Sträucher
  • Alljährliche Herrichtung der Weihnachtsbeleuchtung in der Finkestraße (Hauptstraße)
  • Bau und Anbringung von Vogelkästen
  • Verschiedene Ausflugsfahrten
  • Alljährliche Disco-Veranstaltung seit 1992 (Rock-Wadi-Night) in der Altenauhalle
  • Bau des Dorfbrunnens in der Finkestraße 1992
  • Alljährliches Maifest und Aufstellen des Maibaumes
  • Restaurierung und Herrichtung "Borchels Pferdestall" zur Schutzhütte im Versel 1992
  • Jährliche Wanderung/Schnatgang in der Attelner Feldflur
  • Anmietung der Burgscheune und Einrichtung des Heimatmuseums 1992
  • Bau und Aufstellung von Anschlagtafeln
  • Jährliches Helferfest des Heimatvereins
  • Herrichtung von Wanderwegen in der Saale und am Hainberg
  • Bemühungen um den historischen "Spieker", spätere vertragliche Übernahme (1996) und totale Renovierung (Einrichtung eines Heimathauses)
  • Vorbereitung und Durchführung der 1100-Jahr-Feier 1995-1997
  • Erstellung einer Festschrift "1100 Jahre Atteln"
  • Planung und Errichtung eines Denkmals "1100 Jahre Atteln" 1999
  • Kartoffelfest rund um den Spieker  2001
  • Beteiligung an der Planung und des Umbaus des Freibades in ein Naturschwimmbad
  • Kulturveranstaltungen (Kunstausstellungen / Kabarett) im "Spieker"

 

 

Ein neues Drehkreuz am Hainberg
Heiner Voss, Anton Finke, Anton Renners,
Marvin Voss, Thomas Voss und Jürgen Vahle
bei der Errichtung eines der Drehkreuze am Hainberg
 
 
Satzung:

Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 29.05.1989. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit seitens des Finanzamtes erfolgte am 27.09.1989.
Damit war der Verein formell als e.V. eingetragen. Der Vorstand war ermächtigt, Rechtsgeschäfte zu tätigen und den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Nach der Satzung des Vereins sind bei allen Rechtsgeschäften zwei Unterschriften des geschäftsführenden Vorstandes vorgeschrieben. Sowohl der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende als auch der Geschäftsführer sind zur Unterschrift berechtigt.

Die Aufgaben und Ziele nach der Satzung des Heimatvereins:

  • Pflege der Heimatliebe, der Heimatkunde und der heimatlichen Natur
  • Erforschung der Heimatgeschichte und die Herausgabe von heimatkundlichen Schriften und Veröffentlichungen
  • Empfehlungen bei der Vergabe von Straßennamen
  • Erhaltung und Wiederherstellung des innerdörflichen Baum- und Grünbestandes
    Zurücknahme dorfuntypischer Flächenversiegelung
  • Mitgestaltung bei der Dorferneuerung
  • Mitsprache bei geplanten Bau- und Sanierungsarbeiten
  • Erhaltung, Wiederbelebung und Pflege der Volksbräuche, Sitten und der plattdeutschen Sprache
  • Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt
  • Pflege und Ausbau des örtlichen Wanderwegenetzes
  • Zusammenarbeit mit den überörtlichen Organen in Kreis, Land, Bund und dem Westfälischen Heimatbund
  • Begeisterung der Jugend für die Ziele des Vereins durch intensive Jugendarbeit